In den letzten Jahren hat die Branche für Bewehrungskorbverarbeitungsanlagen, angetrieben durch die globale digitale Transformation der Industrie, die Verbesserung der inländischen Infrastrukturnachfrage und politische Vorgaben, einen Wandel hin zu Intelligenz, umweltfreundlicher Entwicklung und Standardisierung durchlaufen, wobei zahlreiche neue Entwicklungen in der technologischen Forschung und Entwicklung, der Produktiteration und der technischen Anwendung entstanden sind.
I. Beschleunigte technologische Innovation, intelligente Ausrüstung als Vorreiter der industriellen Modernisierung
Laut Branchenmonitoringdaten vom März 2026 erreichte der globale Schweißmarkt ein Volumen von 27,11 Milliarden US-Dollar und wird bis Ende 2026 voraussichtlich auf 28,38 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,70 % entspricht. Intelligente Bewehrungsschweißanlagen, die als Kernausrüstung im Infrastrukturbau dienen, haben dank der zunehmenden Verbreitung der Lichtbogenschweißtechnologie und bahnbrechender Fortschritte in der Robotik eine rasante Weiterentwicklung erfahren.
Derzeit vollzieht sich bei den Anlagen zur Verarbeitung von Bewehrungskörben ein Wandel von der traditionellen Halbautomatisierung hin zur vollständig intelligenten Integration, wobei drei wichtige Durchbrüche bei den Kerntechnologien erzielt wurden:
Hardware: Hochfrequente Inverter-Schweißstromversorgungen werden häufig eingesetzt. Sie ermöglichen eine Anpassung der Schweißparameter im Millisekundenbereich, um eine Leistungsverschlechterung der Stahlstäbe zu vermeiden und die Bearbeitung von über 30 Meter langen, extragroßen Bewehrungskörben zu unterstützen.
Wahrnehmung: KI-Systeme zur Korrektur visueller Abweichungen wurden populär gemacht. Durch Lidar- oder Industriekameras wird die millimetergenaue Positionierung von Stahlstangenkreuzungen realisiert und so die Probleme fehlender Schweißnähte und Fehlausrichtungen bei herkömmlichen Geräten gelöst.
Daten: Die tiefe Integration des Internets der Dinge und der digitalen Zwillingstechnologie ermöglicht es, Geräte mit MES- und BIM-Systemen zu verbinden, wodurch eine vollständige Prozessrückverfolgbarkeit und Pfadoptimierung erreicht und die Nacharbeitsquoten minimiert werden.
Am 30. November 2025 veranstaltete Shandong Zhongji Luyuan Machinery eine Konferenz zur Vorstellung neuer Produkte und präsentierte drei intelligente Stahlverarbeitungsroboter.
Der intelligente Schweißroboter für Wandbewehrungskäfige – die weltweit erste Spezialschweißanlage für Wandbewehrungskäfige – zeichnet sich durch ein neuartiges Widerstandsschweißsystem in Brückenbauweise und eine Drei-Elektroden-Konfiguration aus. Er kann einen 6 m × 3,4 m großen Bewehrungskäfig in nur 2 Minuten verschweißen und erreicht eine Tageskapazität von 48 Paneelen. Das ist 300 % effizienter als manuelle Arbeit und eliminiert Qualitätsrisiken wie Knotenverschiebungen durch manuelles Binden vollständig.
Der intelligente Gewindeschneid- und Kappenroboter BGSM50 für Stahlstangen ermöglicht die vollständige Automatisierung des Gewindeschneidens und Kappens, bei einer um 80 % höheren Vorschubgeschwindigkeit und einer deutlichen Reduzierung der Arbeitskosten.
Im selben Zeitraum wurde die vom Zheng-Luo-Projekt eigenständig entwickelte „Doppelpistolen-Vertikal-Schweißmanipulatortechnologie für Bewehrungskörbe“ mit dem ersten Preis für Mikro-Innovationen im Ingenieurbau der Provinz Henan ausgezeichnet. Diese Anlage ermöglicht die standardisierte Produktion von Bewehrungskörben im gesamten Prozess und ist dabei mehr als 50 % effizienter als herkömmliche manuelle Verfahren. Sie ist mit verschiedenen Spezifikationen kompatibel und findet breite Anwendung im Wohnungsbau, im Straßenbau, im Tunnelbau und in weiteren Bereichen. Die geschlossene Schweißkabine verbessert zudem die Arbeitsbedingungen und ermöglicht umweltfreundliches Bauen.
II. Umsetzung von Richtlinien und Standards zur Förderung der Modernisierung der Ausrüstung und der Qualitätsverbesserung
Am 8. August 2025 setzte das Ministerium für Wohnungsbau und Stadt-Land-Entwicklung offiziell den Katalog der verbotenen und beschränkten Technologien für den Wohnungsbau und kommunale Infrastrukturprojekte (Zweite Tranche) in Kraft, der ausdrücklich den Einsatz von Scheren-Stahlstabschneidemaschinen für die Stahlverarbeitung bei mechanischen Verbindungsanwendungen verbietet und die Modernisierung der Ausrüstung für die Bewehrungskorbverarbeitung erzwingt.
Scherenschneidmaschinen erzeugen hufeisenförmige Endflächen, die die Festigkeit der Stahlverbindungen drastisch reduzieren und strukturelle Sicherheitsrisiken bergen. Die Richtlinie empfiehlt geeignete Geräte wie Trennsägen und Bandsägen und ermutigt Unternehmen, in hochpräzise Anlagen wie CNC-Laser- und Plasmaschneidanlagen zu investieren, um die Qualität der Bewehrungskorbbearbeitung bereits an der Quelle zu verbessern.
Die Jahre 2024–2026 stellen eine entscheidende Phase für die digitale Transformation der Industrie dar. Der Arbeitsplan zur digitalen Transformation der Rohstoffindustrie (2024–2026) sieht vor, bis Ende 2026 den CNC-Anteil in Schlüsselprozessen wichtiger Branchen deutlich zu steigern, 30 digitale Werkstätten und 20 digitale Fabriken zu errichten sowie 5–10 führende Unternehmen im digitalen Ökosystem zu fördern. Die intelligente Stahlverarbeitung wird als zentraler Förderbereich hervorgehoben. Hierfür werden traditionelle Bewehrungskorbschweißmaschinen auf CNC-gesteuerte, intelligente Versionen umgerüstet, die integrierte Anwendung von BIM und die automatische Schweißweggenerierung verstärkt und die digitale Transformation der Industrie beschleunigt.
III. Vertiefte technische Anwendung, intelligente Ausrüstung zur Unterstützung von Schlüsselprojekten
Im April 2025 wurde Chinas erstes „cloudgesteuertes“ digitales Zwillingssystem für die Stahlverarbeitung in der Huai’an Hub Smart Steel Cloud Factory des Huaihe River Inlet and Outlet Channel Phase II Projekts in Betrieb genommen.
Ausgestattet mit 6 intelligenten Produktionslinien, darunter CNC-Schweißmaschinen für Bewehrungskörbe, erreicht das Werk eine vollständige Prozessautomatisierung der Bewehrungskorbverarbeitung:
Tägliche Stahlverarbeitungskapazität: 150 Tonnen
Hauptstababstandsfehler (36 Stäbe): ≤ 3 mm
Bügelabstandskontrolle: ± 5 mm
Schweißqualitäts-Bestehensrate: 99,8 %
Effizienz: 3–4 Mal höher als bei herkömmlichen Geräten
Durch den Einsatz der digitalen Zwillingstechnologie konnte der Stahlverlust von 2 % auf 0,5 % reduziert werden, was dem Projekt einen geschätzten wirtschaftlichen Nutzen von 6 Millionen RMB einbringt. Das System soll zukünftig schrittweise auf weitere Wasserbauprojekte ausgeweitet werden.