Durch die intensive Umsetzung von Strategien für intelligentes Bauen und die Beschleunigung von Großprojekten erlebt Chinas Industrie für Stahlverarbeitungsanlagen einen umfassenden Wandel. Von vollautomatisierten Produktionslinien auf Hochgeschwindigkeitsstrecken bis hin zu kleinen intelligenten Anlagen für die ländliche Infrastruktur – technologische Innovationen verändern die Branche grundlegend. Daten des kürzlich abgehaltenen Branchengipfels zeigen, dass der Markt für intelligente Stahlverarbeitungsanlagen in China im ersten Halbjahr 2025 ein Volumen von 8,6 Milliarden Yuan erreichen wird, ein Anstieg von 41 % gegenüber dem Vorjahr. Unternehmen in Shandong, Jiangsu und anderen Regionen trugen dabei über 60 % der technischen Patente bei und sind somit die treibende Kraft für Innovationen in der Branche.
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Die vollständige Prozessautomatisierung von Großanlagen im Maschinenbau ist der Kern der Modernisierung. Im Trägerfertigungswerk Nanyanzhuang der Hochgeschwindigkeitsstrecke Xiong'an-Xinzhou arbeitet das intelligente Stahlbearbeitungszentrum nun vollautomatisch – von der Stahlstangenzuführung bis zur Ausgabe des fertigen Produkts. „Früher konnte ein 30-köpfiges Team nur die Stahlstangen für einen Kastenträger pro Tag bearbeiten. Jetzt steuern acht Bediener die Anlage und können drei Träger täglich mit millimetergenauen Fehlern fertigen“, erklärte der Projektleiter der China Railway Sixth Group. Diese automatisierte Produktionslinie, die Sägen, Gewindeschneiden und Schweißen integriert, wurde in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Shandong Zhongji Luyuan entwickelt und bereits in mehreren Hochgeschwindigkeitsstreckenprojekten eingesetzt.
Die Modernisierung der Ausrüstung für kleine und mittlere Bauprojekte ist ebenso beeindruckend. Die von Shandong Zhongji Luyuan Machinery Technology Co., Ltd. entwickelte kleine CNC-Stahlbiegemaschine erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit bei Sanierungsprojekten in Altbauten der Region Peking-Tianjin-Hebei. Die Maschine besteht aus einer Aluminiumlegierung in Luftfahrtqualität, wiegt nur 80–120 kg und kann von zwei Personen in den Flur transportiert und bedient werden. Ihr integriertes CNC-System ermöglicht präzises Biegen von 0° bis 180° mit einer Abweichung von ≤ ±0,5°. Neue Bediener können nach nur einer halben Stunde Schulung ihre Arbeit aufnehmen. Damit werden die Probleme herkömmlicher Maschinen hinsichtlich „schwieriger Handhabung und geringer Präzision“ gelöst.
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Technologische Durchbrüche haben bedeutende wirtschaftliche und soziale Vorteile gebracht. Auf einer Baustelle zur Verbesserung und Sanierung ländlicher Straßen in Hebei setzte das Bauteam die kleine Biegemaschine von Zhongji Luyuan zur Bearbeitung von Bordsteinstahl ein. Zwei Personen schafften damit 800 Meter Arbeit an einem einzigen Tag – fünfmal effizienter als mit manuellen Geräten und eine Reduzierung der Lohnkosten um 60 %. Im Großbau konnte die vollautomatische Produktionslinie den Stahlverlust von 8 % im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren auf 1,2 % senken. Am Beispiel der Hochgeschwindigkeitsstrecke Xiong’an-Xinzhou lässt sich zeigen, dass ein einzelnes Projekt jährlich fast 1.000 Tonnen Stahl einspart. Auch die Umweltvorteile sind beachtlich. Das Abfallrecyclingsystem der integrierten Anlagen reduziert den Stahlabfall um durchschnittlich 15 % und trägt so dazu bei, dass die Infrastrukturbranche ihre Klimaziele erreicht.
Die kontinuierlich steigenden Investitionen der Unternehmen in Forschung und Entwicklung haben den Fortschritt der Branche vorangetrieben. Führende Unternehmen wie Zhongji Luyuan investieren das ganze Jahr über mehr als 12 % ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Zahl der Patentanmeldungen ist in den letzten Jahren jährlich um durchschnittlich 25 % gestiegen und umfasst Kerntechnologien wie integriertes Kaltumformen und Gewindeschneiden sowie 5G-Fernsteuerung und -Wartung. Auf der BICES 2025 präsentierten die Unternehmen der Branche gemeinsam eine neue Generation von Anlagen mit KI-gestützter Qualitätsprüfung und digitalen Zwillingssystemen. Dies unterstreicht, dass Chinas Anlagen zur Stahlstabverarbeitung international zu den führenden gehören.
Die politische Unterstützung hat der Entwicklung der Branche neue Impulse verliehen. Industrieparks wie die Jining High-Tech Zone haben Maßnahmen wie Forschungs- und Entwicklungszuschüsse sowie die Anwerbung und Förderung von Fachkräften ins Leben gerufen, um Unternehmen wie Zhongji Luyuan bei der Überwindung technischer Herausforderungen zu unterstützen. Branchenexperten wiesen darauf hin, dass die Stahlverarbeitungsanlagenindustrie durch die Weiterentwicklung von Strategien wie der Revitalisierung ländlicher Gebiete und der Stadterneuerung sowie die Schaffung von Infrastrukturbedarf entlang der „Neuen Seidenstraße“ einen größeren Markt erschließen wird. Zukünftig wird die tiefgreifende Integration von 5G- und KI-Technologien die Anlagen in Richtung intelligenter Prozesse mit „selbstoptimierter Prozessführung und selbstständiger Fehlerdiagnose“ weiterentwickeln.
Von der „nationalen Schwerlastausrüstung“ für den Hochgeschwindigkeitsbahnbau bis hin zum „kleinen und präzisen Werkzeug“ für den ländlichen Bau – die umfassende Modernisierung der Anlagen zur Stahlverarbeitung bildet eine solide Grundlage für die qualitativ hochwertige Entwicklung der Infrastruktur. Dank technologischer Innovationen und politischer Unterstützung beschleunigen die Branchenführer, allen voran die Unternehmen der Provinz Shandong, den Wandel Chinas von einem führenden Land im Bereich der Stahlverarbeitungsanlagen zu einer führenden Nation.